Fußmassage richtig: sanft statt fest
Bei empfindlichen oder tauben Füßen ist weniger oft mehr. Fünf Griffe für eine behutsame Handmassage – und drei Fehler, die Sie vermeiden sollten.

Die Grundregel
Eine Fußmassage soll angenehm sein – nie schmerzhaft. Bei Neuropathie ist das eigene Druckempfinden manchmal unzuverlässig. Orientieren Sie sich deshalb lieber an einem leichten, gleichmäßigen Druck und sehen Sie zwischendurch auf die Haut.
Fünf sanfte Griffe
- Ausstreichen: Mit flachen Händen vom Zehenansatz zur Ferse streichen, 10-mal.
- Daumenkreise: Mit beiden Daumen kleine Kreise über die Fußsohle ziehen, ohne zu bohren.
- Zehen lösen: Jede Zehe sanft zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und leicht bewegen.
- Ferse umfassen: Die Ferse in die Handfläche legen und mit leichtem Druck kneten.
- Abschluss: Noch einmal ausstreichen, Füße kurz ruhen lassen.
Drei Fehler, die Sie vermeiden sollten
- Zu fest drücken – „Viel hilft viel“ gilt hier nicht.
- Über Wunden, Hühneraugen oder entzündete Stellen massieren.
- Heiße Hilfsmittel wie Wärmflaschen direkt auf tauber Haut verwenden.
Wenn Ihnen Handmassage schwerfällt – etwa wegen Rückenproblemen oder eingeschränkter Beweglichkeit –, kann ein Fußmassagegerät eine bequeme Alternative sein. Die Sicherheitsregeln bleiben dieselben.
Quellen & weiterführende Informationen
- gesundheit.gv.at: Fußpflege bei Diabetes
- Österreichischer Podologieverband: Patienteninformationen


